MP3-Player bieten tragbare Musik für Unterwegs
Ein MP3 Player spielt, wie der Name verrät, MP3 Dateien ab, welche zuvor mittels eines Softwareprogramms erstellt oder mittlerweile auch direkt von diversen Musikplattformen im Internet heruntergeladen werden können. Der Durchbruch für den MP3 Player reicht bis ins Jahr 2001 zurück, als Apple den ersten iPod vorstellte und damit die Welt der mobilen Audiogeräte revolutionierte. Waren vorher vor allem tragbare Kassetten- und CD-Player für das Hören von Musik verwendet worden, so boten MP3-Player durch die kleineren Dateien sowie die hohen Speicherkapazitäten die Möglichkeit, ganze Albensammlungen auch unterwegs immer dabei zu haben.
Hohe Speicherkapazitäten
Moderne MP3 Player werden heutzutage mit winzigen Festplatten, Flash-Speichern oder auch auswechselbaren SD-Karten als Speichermedium angeboten. Die Kapazitäten der Geräte steigen dabei ähnlich schnell an wie die normaler PCs bzw. USB-Sticks und liegen daher etwa zwischen 4 GB bei kleineren SD-Karten und 160 GB bei Festplatten. Dies gilt vor allem für die mobilen Geräte, aber auch für die meisten HiFi-Anlagen und Handy’s sowie Autoradios. Auch wenn dort die direkte Speicherung der Musik wie auf portablen MP3 Playern nicht möglich sein sollte, beherrschen doch fast alle den MP3-Standard und spielen solche Dateien dann von CD’s, DVD’s oder über eine USB-Verbindung ab. Über USB-Verbindungen werden in der Regel auch die mobilen MP3-Player mit einem PC verbunden um die Musikstücke aufzuspielen, im Falle von Handy’s beispielsweise kann der Download jedoch auch direkt über das Internet oder über eine Bluetooth- bzw. WLAN-Schnittstelle geschehen.
Mehr als nur Musik
Vor allem mobile MP3-Player können in den meisten Fällen jedoch nicht nur Musik abspielen, sondern verfügen zudem über die Möglichkeit, auch andere Video- sowie Audioformate wiederzugeben. Ist dies der Fall, so besteht das Display dieser MP3 Player nicht mehr nur aus einfachen LCDs, die den ID3-Tag des Musikstücks, also Künstler, Album, Song etc., anzeigen können, sondern aus einem farbigen LCD bzw. OLED-Display. Damit lassen sich dann auch CD-Cover, Songtexte oder ähnliches anzeigen, so dass die mobile Musikbox alle Fähigkeiten von CD’s oder Schallplatten hat.
Foto: Kerri McClellan – Fotolia